25. Mai 2010 0 Kommentare
Mani's Guitar Blog
20. Mai 2010 0 Kommentare
Daniel M. kam vor ein paar Wochen zu uns in den Laden mit dem Wunsch, sich von uns ein einfach zu bedienendes Gitarren-System bauen zu lassen. Wichtig war, dass das System in einer Live- oder Studiosituation schnell, unproblematisch und mit wenigen Handgriffen spielbereit verkabelt und danach wieder abgebaut werden kann.
Dani spielt einen Bogner Extacy Head (den er vor einigen Wochen bei uns gekauft hat) in Kombination mit einigen Pedalen, einem T.C. Electronic G-Force Multieffektgerät und einem 4×12″ Cabinet.
Nach einer ersten Besprechung in der Dani seine Wünsche detailiert geäussert hat und bei der wir zusammen das Konzept ausgearbeitet haben, hatten wir schnell die Eckpunkte definiert:
- - ein kompaktes System bestehend aus: Pedalboard, Amp-Head und Multi-EFX-Gerät
- - das System muss auf einen Knopfdruck komplett via MIDI auf andere Sounds umgeschalten
- - es muss schnell auf- und abgebaut werden
- - keine “herumfliegenden” Netzteile auf dem Pedalboard oder im Rack
- - keine “herumfliegeden” Kabel oder ähnliches
- - eine zentrale Stromversorgung mit Spannungsstabilisator für alle Komponenten im System
- - “Plug-And-Play”
Auf dem Pedalboard befinden sich ein Ernie Ball Volume Pedal, gefolgt von einem Real McCoy RMC6 Wheels of Fire Custom Wah-Wah. Danach geht das Signal in das G-Lab GSC-3 in dem der Fulltone OCD Overdrive im Loop “1″ eingeschlauft ist. Die folgenden fünf Loops sind (momentan) nicht besetzt. Das GSC-3 steuert gleichzeitig den G-Lab MAC 4.4 MIDI-To-Relais Switcher, der hinten im Rack eigebaut ist und die Kanäle und Funktionen des Bogner Extacy Heads steuert und das Medusa-Floorboard von Bogner ersetzt.
Das T.C. Electronic G-Force wird parallel zum trockenen Signal des Bogners dazugemischt. So ist gewährleistet, dass absolut keine Klangverfälschung über das G-Force (oder eventuelle andere Effektgeräte) zustande kommt.

Die Ansicht von Hinten: Bogner, Furmann PL8+, T.C. Electronic G-Force, G-Lab MAC4.4, Netzteile und Verkabelung
Das ganze System ist so verkabelt, dass das G-Lab GSC-3 die zentrale Steuereinheit ist und alle Geräte “verwaltet”. Dani ist nun in der Lage auf Knopfdruck einen Clean-Sound vom Bogner mit (z. B.) dem Preset Nr. “1″ vom G-Force (z. B. mit Chrus und Delay) und dem OCD Verzerrer einzuschalten.
Die Verkabelung ist so konzipiert, dass er mit wenigen Handgriffen den Head mit (gefiltertem und stabilisierten) Strom anschliessen kann und das Gitarren- und Effektsignal via Multicore-Kabel vom Pedalboard zum Rack bzw. Verstärker führen kann.
Insgesamt braucht es für den kompletten Auf- und Abbau etwa 7 Minuten: Rekord!
Ich wünsche Dani viel Spass mit seinem neuen System.
Mani
17. Mai 2010 0 Kommentare
In den vielen Jahren seit ich im MGS Effektpedale und EFX-Geräte verkaufe und Pedalboards auf Kundenwunsch zusammenstelle, tauchen bei Kunden oftmals die gleichen Fragen auf wie z. B. : “… wie muss ich meine Pedals richtig verkabeln?”, “… was kommt in der Signalkette zuerst?”, “… welche Kabel soll ich benutzen?”, “… welche Netzteile bringen genügend “Saft” für meine Pedals?”, usw.
Man kann sich sicher vorstellen, dass es für solche Fragen keine fix-fertigen Lösungen gibt. Denn für jeden Gitarristen gibt es einen individuellen Lösungsansatz. Jeder von uns hat eine andere Soundvorstellung und ist auf der Suche nach dem ultimativen Sound (ich übrigens auch … immer noch). Aber es gibt einige “Regeln” die einem das Pedalboard-Leben auf der Bühne oder im Proberaum sehr erleichtern.
Grundsätzlich gilt: an erster Stelle in der Signalkette kommen alle klangformenden Effekte wie z. B. Wah-Wah, Compressor und Verzerrer. Danach kommen klangmodulierende Effekte wie Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo. Und zuletzt in der Kette die zeitbasierten Effekte wie Delay und Reverb (Hall).
Nehmen wir an, ihr benutzt einen 40W Röhrencombo mit einem Clean, Chrunch und/oder Lead-Kanal wie z. B. der Fender Hot Rod DeLuxe 1×12″ Combo, der sehr verbreitet ist und den ihr nur im Clean-Modus verwendet (Natürlich funktioniert das auch mit anderen Röhren- oder Transistorcombos im Clean-Channel).
Eine logische Reihenfolge (und erste Variante) wäre: Gitarre -> Tuner (falls vorhanden) -> Signal-Booster (falls nötig) -> Compressor -> Wah-Wah -> Volume Pedal (falls vorhanden und gewünscht) -> Overdrive & Distortion -> Pitch Shifter (falls vorhanden und gewünscht) -> Chorus/Flanger -> Tremolo -> Delay -> Reverb (natürlich kann man auch den eingebauten, internen Hall des Amps verwenden).
Diese Reihenfolge hat sich als sehr praktikabel, flexibel und mit wenig Aufwand realisierbar herausgestellt und deckt zu 90% aller Bedürfnisse an Gitarrensounds ab. Wie gesagt: vorausgesetzt wir benutzen einen Verstärker mit einem tollen Clean-Sound.
Die zweite Variante ist etwas komplexer aber auch sehr flexibel, denn sie ermöglicht die Nutzung der im Verstärker eingebauten Vorstufen-Sounds: Gitarre -> Tuner (falls vorhanden) -> Signal-Booster (falls nötig) -> Compressor -> Wah-Wah -> Volume Pedal (falls vorhanden und gewünscht) -> Overdrive & Distortion -> INPUT vom Amp. Somit kann ich die Preamp-Sounds meines Amps und sie Verzerrer-Pedale nutzen um noch mehr Soundvielfalt zu haben. Das Vorstufensignal “zapfe” ich am “Send“ des Amps ab, sende es zu: Chorus/Flanger/Phaser -> Tremolo -> Delay -> Reverb -> und führe es danach dem “Return“ des Amps in die Endstufe zurück.
Dies ist die klanglich beste und absolut praxistauglichste Variante. Mann muss nur auf eventuelle Brummschlaufen, die durch eine Doppelerdung auftauchen können aufpassen. Aber dafür gibt es galvanische 1:1 Trenntrafos, die das Problem in den Griff bekommen ohne den Sound zu verändern. Hier gibt es bei den Verstärkern auch Unterschiede im Konstruktionsprinzip des Effektweges: seriell oder parallel, die einen grossen Einfluss auf den endgültigen Klang haben. Aber dazu mehr in einem weiteren Blog demnächst.
Inputs und/oder Fragen beantworte ich natürlich gerne.
Mani
4. Mai 2010 1 Kommentar
Hallo Freunde
“Freude herrscht” bei uns an der Hinterlauben: um 10:30h sind drei weitere wunderschöne und unglaublich klingende Meisterwerke von Dana Bourgeois geliefert worden.
Und nun das Beste (für mich jedenfalls): eine davon gehört MIR!!! Ich habe mir an der NAMM 2010 eine OMC (Orchestra Model Cutaway) mit K&K Western Mini Pickup gegönnt. Und ich bin hin und weg von ihrem Klang. Der eingebaute K&K Western MINI Tonabnehmer ist so ziemlich das Beste was ich in Puncto Akustikgitarren-Pickup bis heute gehört habe.
Zuerst war ich skeptisch, denn ich war mir nicht sicher ob ich die richtige Wahl bei der Bestellung getroffen habe und verbrachte danach viel Zeit damit nach anderen PU-Systemen Ausschau zu halten. Aber nun, als ich den PU in Kombination mit meiner Bourgeois OMC gehört habe, weiss ich das es die richtige Entscheidung war.
Was aber wieder einmal eindrücklich bewiesen ist: der PU kann auch nur den Sound der Gitarre widergeben. Da nützt der beste PU nicht, wenn die Gitarre “Müll” ist. Wenn man aber sowas wie die OMC oder eine Vintage D unter den Fingern hat … oh Gott, ich kann kaum aufhören zu Schwärmen über diese Gitarren aus Maine, USA. Ich bin verliebt und zwar total.
Als wir letzten August unser MIGU Unplugged Album aufgenommen haben (übrigens alles an einem Tag eingespielt!) hatte ich meine Martin D28 und meine “alte” Taylor 414er dabei, die ich schon bei unzähligen Recording-Sessions in verschiedenen Studios dabei hatte. Als ich aber dann die Bourgeois Vintage D vor das Mikro nahm war eines klar: die Martin und Taylor bleiben definitiv im Case.
Normalerweise dopple ich bei Aufnahmen alle Spuren (manchmal bis zu vier Mal), aber als ich die Vintage D aufgenommen hatte verzichtete ich darauf, denn sie “füllte” den Raum mit solch warmen und perligen Obertönen das es unseren Ton-Ing zum Schluchtzen brachte. Und sie hatte einen “fetten” Ton … Keine andere Gitarre kommt mir mehr vor das Mikro!
Mani
1. Mai 2010 0 Kommentare
Liebe Freunde
Ich möchte mich zusammen mit Walo, Dario, Horst und Bruno ganz herzlich für die zahlreichen Glückwünsche und Besuche heute im Laden und auf unserer Website bedanken.
Es bewegt uns immer wieder, dass wir so viele treue, bestehendene wie neue Kunden, haben die zu uns halten und mittlerweile nicht nur Kunden, sondern richtige Freunde geworden sind mit denen wir Spass haben und zusammen musizieren.
Auch denen, die heute von unserer einmaligen 20%-Jubiläumsaktion profitiert haben wünsche ich viel Spass und Freude an den neuen Instrumenten die sie erworben haben. Ich bin der Meinung, dass ihr euch tolle Sachen gekauft habt und sehr lange damit glücklich sein werdet.
Danke!
Mani
29. April 2010 1 Kommentar
Liebe Freunde
Am Samstag, den 01. Mai 2010 ist es schon ein ganzes Jahr, seit wir unseren neuen Standort im Zentrum der Altstadt von St. Gallen bezogen haben. Aus diesem Anlass haben wir auch unsere Website ab Samstag online mit vielen neuen Features, noch besserer Bedienerfreundlichkeit, Videos usw.
Wir freuen uns total darauf und möchten gerne euch alle zu unserem kleinen Fest einladen. Natürlich gibt es auch eine kleine Aktion: alle Artikel die mit einem roten “Stern” gekennzeichnet sind, sind an diesem Samstag, den 01. Mai 2010 um satte 20% reduziert. Sozusagen als kleines “Dankeschön” an euch, die uns treu geblieben oder neu dazugekommen sind.
Bis dann also.
Mani
9. März 2010 0 Kommentare
Ignacio “Nacho” Maga ist diesen verschneiten Samstag extra aus Madrid zu uns in den MGS gekommen um die wunderschöne Bourgeois Vintage D anzutesten.
Es war liebe auf den ersten Blick und er ist am Sonntag wieder ins warme Spanien zurückgeflogen. Im Gepäck: eine Bourgeois Vintage D mit Adirondack Fichtendecke, Zargen und Boden aus indischem Palisander und einem einteiligen Mahagony Hals.









