4. Oktober 2011 0 Kommentare
Liebe Freunde und Leser
In den letzten Wochen und Monaten wurde ich oftmals mit Diskussionen über Preise und Preisvergleiche mit dem näheren Ausland konfrontiert und unsere Kunden mussten bei näherer und genauer Betrachtung mit Erstaunen feststellen, dass wir gar nicht teurer sind als im Ausland – im Gegenteil!
Aus diesem Grund möchte ich heute in diesem Blogbeitrag Stellung dazu nehmen und erklären wie wir im Manis Guitar Shop Preise kalkulieren.
Wie wir alle nur allzu gut wissen, sind die Auswirkungen der Euro-Finanzkrise und des daraus resultierenden Franken-Wechselkurses dramatisch und viele Branchen und unsere Mitbewerber leiden unter dieser Situation. Auch ich rege mich auf, wenn ich für das ein- und dasselbe Produkt das Doppelte oder Dreifache bezahlen muss. Das geht so nicht und glücklicherweise haben die Vertriebe und Importeure auf diesen Zustand reagiert.
Manche früh genug – viele leider zu spät.
Mit Stolz kann ich aber sagen, dass wir im Manis Guitar Shop für unsere Kunden immer auf einer fairen Basis unsere Preise im Laden kalkuliert haben – vor allem bei Produkten die wir selber importieren: Suhr, Custom Audio Amplifiers, Bogner, Tyler, Homebrew, Zvex und viele andere. Dadurch resultiert sind in den letzten Wochen und Monaten massive Preissenkungen bei fast allen Produkten aus unserer USA-Linie.
Wie kalkulieren wir unsere Preise – ein Beispiel:
Wir bestellen – zum Beispiel – eine Gitarre. Danach bekommen wir eine Auftragsbestätigung auf der ein Richtpreis steht und den nuzen wir für unsere Offerte an den Kunden.
Danach wird das Instrument erst gebaut, denn in der Regel handelt es sich um Custom-Made-Instrumente.
Und das kann zwischen drei und sechs Monaten dauern bis so ein Instrument oder Verstärker gebaut wird.
Wenn das Instrument, Verstärker oder Effektpedal fertig gebaut bzw. versandbereit ist, bekommen wir eine definitive Rechnung des Herstellers und wir müssen alles vorauszahlen!
Der an dem Tag gültige Wechselkurs an dem ich die Rechnung bezahle ist der Wechselkurs, den ich als Basis für die Kalkulation unserer Preise benutze und wir haben immer die Wechselkursschwankungen in unseren Preisen berücksichtigt!
Das Problem dabei: niemand kann voraussagen was in drei bis sechs Monaten sein wird und wie der Wechselkurs dann ist.
Ich bin der Meinung das ist fair für alle: für uns als Manis Guitar Shop und vor allem für unsere treuen Kunden!
Abgesehen davon können wir – im Vergleich zu einem privaten Import – auch teilweise massiv günstiger sein, denn wir bestellen nicht eine Gitarre, Pedal oder Verstärker, sondern mehrere und sparen somit Transportkosten, die in den letzten zwei Jahren geradezu expoldiert sind.
Nicht vergessen: bei einem Privaten Import kommen Transportgebühren, Vorlageprovision (das ist die Gebühr die Du dem Transporteur entrichten musst, dass er Dir die MwSt vorschiesst – wenn Du kein ZAZ-Konto hast), Zollgebühren und nicht vergessen 8% Mehrwertsteuer zum eigentlichen Verkaufspreis dazu.


